Brexit: Ein Desaster feiert 10. Geburtstag
Brexit, die englische Krankheit
Es braucht kaum betont zu werden: Der Brexit ist für uns bei Broken English eine Katastrophe gewesen. Nicht zuletzt weil wir die knappe Entscheidung der Briten auch als Verrat empfanden, nachdem wir jahrzehntelang in England gelebt haben. Als so etwas wie einen Rauswurf nämlich. Meine Empfindungen am Vorabend des Brexit habe ich in diesem Birminghamer Stimmungsbild für die taz festgehalten, das nichts an Aktualität verloren hat, wie ich denke.
Brexit & Broken English
Bereits vor etwas mehr als 5 Jahren, als der Austritt aus der Europäischen Union vollzogen wurde, stand Broken English im Brennpunkt des medialen Interesses, um die Perspektive der Inhaberin Antje Blank auf das desaströse Abenteuer zu hören. Sie wurde von Radiostationen wie Tageszeitungen befragt, so etwa von der taz, aber auch der britische Guardian kam zu Besuch in den Laden. Selbst ARTE drehte einen TV-Beitrag im Rahmen der Serie My Personal Brexit.
Zum traurigen Jubiläum nun war der Rundfunk Berlin-Brandenburg da, um den Stand der Dinge zu erfragen von der Inhaberin im Rahmen der Serie #Wiegehtesuns? Antje erzählt darin unter anderem, dass für viele Produkte ein großer bürokratischer Aufwand betrieben werden müsse. Viele britische Zulieferer hätten inzwischen aufgegeben, weshalb sie immer mehr Importe selbst organisieren müsse. Trotz steigender Kosten und schwieriger Bedingungen macht Antje weiter — aus Leidenschaft für britische Produkte und ihre Kundschaft.



